• Roland Rainer Wettbewerb:
    Maßstäbe der Dichte - Formen der Privatheit, Entwürfe für eine zukünftsfähige Gartenstadt

    Auslober:
    Stadt Wien, Bundeskammer der Architekten un Ingenieurkonsulenten

    Wettbewerbsabgabe:
    April 2007

    LIVING IN PATCHWORK - 1.Platz

    Konzept: Theresa Häfele, Julia Nuler

    Ziel des Ideenwettbewerbes war, Entwürfe für ein Stadtquartier zu erhalten, das nach den Prinzipien der Gartenstadt ausgelegt ist. Den Teilnehmern war aber vorbehalten, in Europa einen geeigneten Standort für ihr Projekt zu wählen. Gesucht waren Projekte für einen konkreten nach städtebaulichen, sozialen und ökonomischen Kriterien zu wählenden Stadtteil in der Kern- oder Randzone einer Stadt, in dem alle Daseinsfunktionen gleichermaßen berücksichtigt wurden.

    Adresse: 1120 Wien, Meidling

    Überlegungen zur Gratenstadt Roland Rainers
    Differenzierte Freiräume durch Anordnung der Baukörper. Weg vom masstabslosen öffentlichen Grünräumen. Privatheit und Erholung in den Gärten. Halböffentliche Erschließung. Porosität der Struktur. Gesunde Druchmischung. Vertikales Wohnen, Dachterassen mit Attika, Pawlatschengänge.
    Wahl des Areals: Grundlegende Entscheidung keine Stadt in der Stadt zu bauen, sondern die Stadt umzubauen. Daraus erfolgt unser Ansatz die Gartenstadtidee als Struktur in angemessener Größe als Implantat auszuformen. Das Quartier soll sich in durchmischter Wohngegend ansiedeln. Die Struktur ist in der Breite am städtebaulichen Raster angepasst.
    Zukunftsfähigkeit: Eine 100 Jahre funktionierende Quartierstruktur zu planen sehen wir im Besonderen betreffend der sozialen Wandels innerhalb dieser Zeitspanne als eine Herausforderung. Nachdem sich in den letzen Jahren durch soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen die Formen des Zusammenlebens geändert haben, wird die Patchworkfamilie zum Kern des Projektes. Baukörper mit modularem Charakter, flächenmäßig sehr minimiert, entsprechen der kleinsten sozialen Einheit. Diese Einheit kann sich durch mögliche Koppelungen den Bedürfnissen der BewohnerInnen sehr einfach anpassen. Es ist für uns die Antwort auf neue Familienstrukturen. Neben - oder statt - dem eindeutigen Familienverband gibt es noch andere mögliche solziale Bindungen - z.B. Freundschaften, gleichgeschlechtliche Lebenspartner, Großenltern-Enkel-Beziehung, Bezug zu Kindern aus früheren Ehen, usw. Die Wohnungen gehen in ihrer Erweiterbarkeit durch Verbindungselemente (Konnektoren/Stiegen), aber auch im möglichen Rückbau dieser, auf die sich verändernden sozialen Kontexte ein. Es können sich mehrere Parteien koppeln im Sinne von Patchwork-Strukturen, es kann sich aber auch eine Partei erweitern, im Sinne einer Großfamilie.
    Kosten: Die Dimensionierung der Baukörper ergibt sich aus regelmäßigen Segmenten/Scheiben. Anhand dieser sich wiederholenden Wand- und Fassadenelementen wird eine Reduzierung der Baukosten angestrebt. Die Konstruktionshöhe der Decke - teilweise Dachgärten - mit 75 cm lässt auch Überlagerungen und Auskargungen zu.

LIP    1. Platz Wettbewerb - Roland Rainer - Stadtimplantat

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Roland Rainer Wettbewerb:
Maßstäbe der Dichte - Formen der Privatheit, Entwürfe für eine zukünftsfähige Gartenstadt

Auslober:
Stadt Wien, Bundeskammer der Architekten un Ingenieurkonsulenten

Wettbewerbsabgabe:
April 2007

LIVING IN PATCHWORK - 1.Platz

Konzept: Theresa Häfele, Julia Nuler

Ziel des Ideenwettbewerbes war, Entwürfe für ein Stadtquartier zu erhalten, das nach den Prinzipien der Gartenstadt ausgelegt ist. Den Teilnehmern war aber vorbehalten, in Europa einen geeigneten Standort für ihr Projekt zu wählen. Gesucht waren Projekte für einen konkreten nach städtebaulichen, sozialen und ökonomischen Kriterien zu wählenden Stadtteil in der Kern- oder Randzone einer Stadt, in dem alle Daseinsfunktionen gleichermaßen berücksichtigt wurden.

Adresse: 1120 Wien, Meidling

Überlegungen zur Gratenstadt Roland Rainers
Differenzierte Freiräume durch Anordnung der Baukörper. Weg vom masstabslosen öffentlichen Grünräumen. Privatheit und Erholung in den Gärten. Halböffentliche Erschließung. Porosität der Struktur. Gesunde Druchmischung. Vertikales Wohnen, Dachterassen mit Attika, Pawlatschengänge.
Wahl des Areals: Grundlegende Entscheidung keine Stadt in der Stadt zu bauen, sondern die Stadt umzubauen. Daraus erfolgt unser Ansatz die Gartenstadtidee als Struktur in angemessener Größe als Implantat auszuformen. Das Quartier soll sich in durchmischter Wohngegend ansiedeln. Die Struktur ist in der Breite am städtebaulichen Raster angepasst.
Zukunftsfähigkeit: Eine 100 Jahre funktionierende Quartierstruktur zu planen sehen wir im Besonderen betreffend der sozialen Wandels innerhalb dieser Zeitspanne als eine Herausforderung. Nachdem sich in den letzen Jahren durch soziale, politische und wirtschaftliche Veränderungen die Formen des Zusammenlebens geändert haben, wird die Patchworkfamilie zum Kern des Projektes. Baukörper mit modularem Charakter, flächenmäßig sehr minimiert, entsprechen der kleinsten sozialen Einheit. Diese Einheit kann sich durch mögliche Koppelungen den Bedürfnissen der BewohnerInnen sehr einfach anpassen. Es ist für uns die Antwort auf neue Familienstrukturen. Neben - oder statt - dem eindeutigen Familienverband gibt es noch andere mögliche solziale Bindungen - z.B. Freundschaften, gleichgeschlechtliche Lebenspartner, Großenltern-Enkel-Beziehung, Bezug zu Kindern aus früheren Ehen, usw. Die Wohnungen gehen in ihrer Erweiterbarkeit durch Verbindungselemente (Konnektoren/Stiegen), aber auch im möglichen Rückbau dieser, auf die sich verändernden sozialen Kontexte ein. Es können sich mehrere Parteien koppeln im Sinne von Patchwork-Strukturen, es kann sich aber auch eine Partei erweitern, im Sinne einer Großfamilie.
Kosten: Die Dimensionierung der Baukörper ergibt sich aus regelmäßigen Segmenten/Scheiben. Anhand dieser sich wiederholenden Wand- und Fassadenelementen wird eine Reduzierung der Baukosten angestrebt. Die Konstruktionshöhe der Decke - teilweise Dachgärten - mit 75 cm lässt auch Überlagerungen und Auskargungen zu.