• Die Stadt verändert sich. Wie Saskia Sassen postuliert, braucht eine Stadt etwas „Unfertiges“. Das Unfertige ermöglicht Handlungsspielraum für die BürgerInnen, Freiräume für gedachte Utopien, einen Motor der Veränderung,... Dort wo die Strukturen erstarken und Freiräume die das Unfertige beinhalten verplant werden melden sich die Bürger zu Wort. Es erwacht ein neues Selbstbewusstsein und eine Selbstorganisation. In Wien gibt es aktuelle Beispiele wie der Kunst- und Kulturraum Moe und das Areal des Haschahof, die durch Besetzung die Diskussion über alternative Nutzungsmodelle anregen.

    4Reasons for this Project

    Community
    Der Haschahof, ein traditionsreicher Familienbetrieb in Rothneusiedl hat seine Ursprünge in den zwanziger Jahren. Seit 1991 wurde er als anerkannter Biobetrieb mit Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau betrieben. Auf den Feldern wurde von 1987 bis 2014, also beinahe drei Jahrzehnte lang, das größte Selbsternte-Projekt Wiens betrieben, in dessen Rahmen 4000 StadtbewohnerInnen eigenes Obst und Gemüse in Pflückgärten kultivierten.

    Urban Expansion
    Der Haschahof und die zugehörigen landwirtschaftlich genutzten Felder wechseln die Besitzerin.

    Time Gap
    Nach öffentlichem Druck und Besetzungen des zum Abbruch freigegebenen Guthofes. Politisches Einvernehmen, dass 15 Jahre lang Ideen gesammelt werden für Stadterweiterungsprojekte

    Public Culture
    Die Hallen des Gutshofes besitzen laut der Initiative Stadtfrucht für urbane Selbstversorgung eine ähnliche Bedeutung wie der Wasserturm, die Ankerbrotfabrik oder das WUK. Wie in den angeführten Beispielen und vielen anderen baulich gelungen revitalisierungen kann auch dieses Objekt als kulturelles Leuchtturmprojekt für Wien Verwendung finden.

    Die jüngsten Entwicklungen rund um den Haschahof zeigen ein enormes Potential hier ein neuartiges partizipatives Stadtentwicklungsprojekt umsetzen zu können. Die Qualität des Ortes bestimmt den genius loci. Die schönen alten Hallen dienen vorübergehend als Stadtendtwicklungszentrum in denen sich Gruppen finden und partizipieren können. Die Stadt-Garden City beginnt zu wachsen. Der großzügige Central Garden dient als Naherholungsgebiet und Betätigungsfeld. Obstbäume werden gepflanzt, BewohnerInnen können ihr eigenes Obst und Gemüse kultivieren. Durch den gemeinsamen Planungsprozess entsteht eine Gemeinschaft und Nachbarschaftlichkeit, die unterschiedlichste Menschen und Bevölkerungsschichten zusammenbringt.

HHUU    Wettbewerb - Hascha Hof Urban Utopia

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Die Stadt verändert sich. Wie Saskia Sassen postuliert, braucht eine Stadt etwas „Unfertiges“. Das Unfertige ermöglicht Handlungsspielraum für die BürgerInnen, Freiräume für gedachte Utopien, einen Motor der Veränderung,... Dort wo die Strukturen erstarken und Freiräume die das Unfertige beinhalten verplant werden melden sich die Bürger zu Wort. Es erwacht ein neues Selbstbewusstsein und eine Selbstorganisation. In Wien gibt es aktuelle Beispiele wie der Kunst- und Kulturraum Moe und das Areal des Haschahof, die durch Besetzung die Diskussion über alternative Nutzungsmodelle anregen.

4Reasons for this Project

Community
Der Haschahof, ein traditionsreicher Familienbetrieb in Rothneusiedl hat seine Ursprünge in den zwanziger Jahren. Seit 1991 wurde er als anerkannter Biobetrieb mit Schafen, Hühnern, Getreide- und Gemüseanbau betrieben. Auf den Feldern wurde von 1987 bis 2014, also beinahe drei Jahrzehnte lang, das größte Selbsternte-Projekt Wiens betrieben, in dessen Rahmen 4000 StadtbewohnerInnen eigenes Obst und Gemüse in Pflückgärten kultivierten.

Urban Expansion
Der Haschahof und die zugehörigen landwirtschaftlich genutzten Felder wechseln die Besitzerin.

Time Gap
Nach öffentlichem Druck und Besetzungen des zum Abbruch freigegebenen Guthofes. Politisches Einvernehmen, dass 15 Jahre lang Ideen gesammelt werden für Stadterweiterungsprojekte

Public Culture
Die Hallen des Gutshofes besitzen laut der Initiative Stadtfrucht für urbane Selbstversorgung eine ähnliche Bedeutung wie der Wasserturm, die Ankerbrotfabrik oder das WUK. Wie in den angeführten Beispielen und vielen anderen baulich gelungen revitalisierungen kann auch dieses Objekt als kulturelles Leuchtturmprojekt für Wien Verwendung finden.

Die jüngsten Entwicklungen rund um den Haschahof zeigen ein enormes Potential hier ein neuartiges partizipatives Stadtentwicklungsprojekt umsetzen zu können. Die Qualität des Ortes bestimmt den genius loci. Die schönen alten Hallen dienen vorübergehend als Stadtendtwicklungszentrum in denen sich Gruppen finden und partizipieren können. Die Stadt-Garden City beginnt zu wachsen. Der großzügige Central Garden dient als Naherholungsgebiet und Betätigungsfeld. Obstbäume werden gepflanzt, BewohnerInnen können ihr eigenes Obst und Gemüse kultivieren. Durch den gemeinsamen Planungsprozess entsteht eine Gemeinschaft und Nachbarschaftlichkeit, die unterschiedlichste Menschen und Bevölkerungsschichten zusammenbringt.